MPU Vorbereitung Berlin

MPU Beratung - Frühzeitig informieren ist die beste MPU Vorbereitung

Würde man Betroffene standardmäßig exzellent informieren und aufklären, gäbe es praktisch keine negative MPU mehr. Schon allein die Tatsache, überhaupt irgendeine Beratung in Anspruch zu nehmen (unabhängig von der Qualität solcher Beratungen), führt zu über 80% zum Bestehen der MPU im ersten Anlauf. Deshalb verwundert es auch nicht, dass frühzeitig und exzellent beratene Täter praktisch immer im ersten Anlauf erfolgreich sind (> 95%), während nicht oder mangelhaft beratene MPU-Kandidaten zu weit über 75% aller Fälle beim ersten MPU Anlauf scheitern und somit weiterhin den teilweise existenzvernichtenden Folgen des Mobilitätsverlusts ausgeliefert sind. 

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Ausgehend von diesen Forschungsergebnissen und der Arbeitsgruppe Fahreignungsberatung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST) wurde zuletzt versucht, eine Pflichtberatung rechtlich zu verankern, um die bestehende Informationslücke, unseriöse Beratungsangebote und die mangelnde Transparenz des MPU-Systems zu bekämpfen.

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Qualität in Fahreignungsberatung und fahreignungsfördernden Maßnahmen

Mein Ziel ist es, Kraftfahrern, denen die Fahrerlaubnis entzogen wurde oder denen die Entziehung droht, frühzeitig ein paar wichtige Voraussetzungen für die Wiederherstellung der Fahreignung zur Verfügung zu stellen. Ich möchte damit deutschlandweit eine (von unserer Forschungsgruppe) wissenschaftlich nachgewiesene Informationslücke schließen, die Betroffenen regelmäßig zum Verhängnis wird, weil man von Ihnen Verhaltensänderungen verlangt, über deren Notwendigkeit sie mangels Problembewusstsein entweder nichts wissen können oder über diese Notwendigkeiten erst viel zu spät und auch nicht standardmäßig aufgeklärt werden.

Viele Betroffene wissen z. B. nicht, dass man in Deutschland nach Bestrafung und Ablauf der Sperrfrist seine Fahrerlaubnis nicht automatisch wiederbekommt, sondern seine Fahreignung „wiederherstellen“ muss. Was das bedeutet, steht zwar in den sogenannten Begutachtungsleitlinien.

Diese Leitlinien aber auch zu Verstehen - wenn man sie denn überhaupt zur Kenntnis bekommen hat - fällt nicht nur den Betroffenen, sondern häufig auch den Behörden und Rechtsbeiständen schwer.

Mehr als ¾ aller Betroffenen verfügen über keinerlei Problembewusstsein und bestehen die MPU im ersten Anlauf nicht, da ihnen nicht klar ist, worüber sie überhaput nachdenken, und was sie verändern sollen.

Eigentlich müssten Betroffene bereits von Seiten der Ermittlungsbehörden im Entziehungsverfahren über die Voraussetzungen zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis aufgeklärt und beraten werden. Zu dieser Thematik hat der 52. Verkehrsgerichtstag Empfehlungen herausgegeben, deren Umsetzung mit Berliner Behördenvertretern anlässlich des ersten Berliner MPU-Berater Forums diskutiert wurden.

Wissen-schafft Sicherheit im Straßenverkehr